Museen

Aquincumer Museum und Ruinengarten : (III. Szentendrei út 139) Hier hat man die Möglichkeit, Erinnerungen an die zweitausend Jahre alte Stadt Aquincum in Form einer Sammlung von Wandmalereien, einer rekonstruierten Wasserorgel aus der Antike, sowie mosaikartige Bodenbilder kennen zu lernen. Weiterhin sind durch ein Diorama Einblicke in die Essgewohnheiten des damaligen, römischen Adels zu gewinnen. In der Nähe befinden sich zudem die Ruinen des ehemaligen Amphitheaters.

 

Budapester Historisches Museum - Burgmuseum : (I. Szent György tér 2.): Es handelt sich um eine Sammlung archäologischer Funde in Budapest. Hierdurch lässt sich die Entwicklung der Siedlung von der Römerzeit bis zum 18. Jahrhundert nachvollziehen. Zu besichtigen sind weiterhin; der königliche Palast des mittelalterlichen Buda mit seinen im Originalzustand erhalten gebliebenen Gebrauchsgegenständen, Gewehre, verschiedene Siegel, eine Grabsteinsammlung aus dieser Epochestammend, sowie gotische Skulpturen des königlichen Palastes. Ein Teil der Ausstellung ist der Neuzeit gewidmet, wodurch den Besuchern die Möglichkeit gegeben wird, einigen, geschichtlichen Momenten Budapests beizuwohnen.

 

Heeresgeschichtliches Museum (I. Tóth Árpád sétány 40): Das Museum beherbergt eine nennenswert reiche Sammlung an Gewehren. Diese beinhaltet Exemplare aus der Zeit vor den Türkenkriegen bis hin zum 20. Jahrhundert. Weiterhin kann eine Uniform-, Fahnen-, Landkarten- und Geschosssammlung, sowie eine aus 28.000 Stücken bestehende Münzsammlung bestaunt werden. Außerdem spielen nach dem 2. Weltkrieg emigrierte Flugzeuge eine Rolle. Diese lassen gewisse Erinnerungen wach werden.

 

Ferenc Hopp Museum für Ostasiatische Künste (VI. Andrássy út 103): Ferenc Hopp lebte im 19. Jahrhundert und machte seine, aus etwa 4000 Stücken bestehende Sammlung an Kunstgegenständen der Nation zum Geschenk. Überwiegend stammten diese aus Japan und China. Inzwischen hat sich die Kunstsammlung vergrößert und ist auf 19.000 Ausstellungstücke angewachsen. Sie kann im ehemaligen Wohnhaus, welches auch das Museum des Kunstsammlers beherbergt, besichtigt werden. Die Erinnerungstücke japanischer Kunst aus dem Mittelalter, sowie die Bronze- und Porzellangegenstände sind sehr bedeutungsvoll.

 

Kunstgewerbemuseum (IX. Üllői út 33-37): Das Gebäude des Museums selbst zählt zu einem der schönsten, im Jugendstil errichteten Denkmäler von Budapest. Eine Sammlung östlicher Teppiche, die Wandbespannungen, die Esterházy Schatzkammer, eine Robensammlung des Hochadels aus dem 17. Jahrhundert, Glasarbeiten im Jugendstil, italienische Majoliken, Keramiken von Zsolnay, französische Möbel, sowie barocke Augsburger Goldschmiedearbeiten sind wohlgehütete Schätze des Museums.

 

Lajos Kassák Gedächtnismuseum (III. Fő tér 1.). Im Gebäude des ehemaligen Schlosses Zichy und einer dort integrierten Ausstellung stellt die bildende Kunst als herausragende Persönlichkeit ungarischer Avantgarde den Maler, Dichter und Zeitungsredakteur Lajos Kassák vor. Die ständige Ausstellung mit dem Titel „Die ungarische Kunst des 20. Jahrhunderts, das Erbe ungarischer Schriftsteller“ ist hier ebenfalls etabliert

 

Kisceller Museum (III. Kiscelli u. 108): Das in einer der malerisch schönsten Umgebungen Budapests liegende Museum wurde ursprünglich als Ordenshaus der Trinitarier erbaut. Hier wurde eine Sammlung Budapester Historischer Museen in eine Stadthistorische Ausstellung der Neuzeit verwandelt. Diese, sowie die Sammlung der bildenden Kunst der Hauptstädtischen Bildergalerie sind zu besichtigen.

 

 

Museum für zeitgenössische Kunst - Ludwig Museum Budapest (IX. Művészetek Palotája): Das Museum beherbergt die ungarische, zeitgenössische Sammlung des aus Köln stammenden Kunstsammler-Ehepaars Irene und Peter Ludwig. Die Ausstellung bietet weiterhin einen Überblick über die letzten fünfzig Jahre der allgemeinen Kunst, sowie über die vergangenen 10 Jahre der ungarischen, zeitgenössischen Künste.

 

 

Verkehrshistorisches Museum (XIV, Városligeti körút 11.) Hierin befindet sich eine der ältesten verkehrshistorischen Sammlungen Europas. Durch ihre Vielfalt an Zugmodellen ist sie weltberühmt geworden. Folgende Themen beinhalten die Ausstellungen: vor 100 Jahren und heute, der ungarische Autoverkehr wurde 100 Jahre alt und die staatliche, ungarische Schifffahrt kann auf ein 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Ferner die Geschichte des öffentlichen Verkehrs, die Historie der Dampflokomotive und die Entwicklung des städtischen Verkehrs.

 

Ungarische Nationalgalerie (I. Dísz tér 17) Die im B, C, und D Gebäude des Budaburger Palastes befindliche und mittlerweile über mehr als einhunderttausend Kunstgegenstände verfügende Sammlung beinhaltet Stücke aus der Zeit vor der Landnahme bis zum heutigen Tage. Ständige Ausstellungen: mittelalterliche und Renaissance - Lapidarien, Gotische Holzskulpturen und Tafelbilder, Flügelaltare aus der Zeit der späteren Gotik, Renaissance- und Barockkunst, Habsburger - Palatinerkripta, ungarische Maler- und Bildhauereien des 19. und 20. Jahrhunderts.

 

Ungarisches Nationalmuseum (VIII. Múzeum krt. 14-16) Das Museum wurde im Jahre 1802 aus der Münz-, Buch- und Manuskriptsammlung von Graf Ferenc Széchenyi gegründet. Heute befinden sich mehr als eine Million ausgestellter Kunstgegenstände im Besitz des Museums. Die umfangreiche Nationalsammlung ist seit 1846 in dem, nach Plänen von Mihály Pollack in klassizistischem Stil erbauten Gebäude untergebracht. Ständige Ausstellungen: Die Geschichte Ungarns von der Staatsgründung bis zum Jahre 1990, Lapidarium - aus der Römerzeit, königlicher Krönungsmantel und Schmuck.

 

Ungarisches Naturwissenschaftliches Museum (VIII. Ludovika tér 6) Der klassizistische Gebäudekomplex und die Reitschule, waren ursprünglich für die Militärakademie errichtet worden. Seit 1995 geben sie jedoch der Mineralien- und Gesteinssammlung des Museums ein zu Hause..

 

Kunsthalle (XIV. Hősök tere) Es handelt sich um den größten Ausstellungsraum des Landes. Dort finden regelmäßig temporäre Ausstellungen, hauptsächlich von Werken zeitgenössischer Künstler statt.

 

Schlossmuseum Nagytétény (XXII. Kastélypark u. 9-11) Eine aus der Mobiliar- Kunstsammlung des Kunstgewerbemuseums bestehende Ausstellung kann man in einem der schönsten, barocken Paläste des Landes, nämlich im dort integrierten Museum, bewundern . Die Präsentation findet unter dem Motto Mobiliarkunst des 15.-19. Jahrhunderts in den Räumen des Museums statt. Während des Besuchs sind mehr als 300 Einzelstücke, Gegenstände und Möbelgruppen zu bestaunen.

 

Ethnographisches Museum (V. Kossuth tér 12) Es ist eines der größten Fachmuseen Europas, denn es verfügt über 193.000 ungarische und 53.000 internationale Kunstwerke. Das Museum befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des Parlaments. Das renaissance-, barocke- und klassizistische Elemente vereinigende Gebäude beherbergte die ehemalige, königliche Kurie. Ständige Ausstellungen: Die traditionelle Kultur des ungarischen Volkes von der Urgesellschaft bis hin zur Zivilisation.

 

Óbudaer Museum (III. Fő tér 1.) Die im Schloss Zichy befindliche Ausstellung präsentiert geschichtliche Dokumente, industriegeschichtliche Erinnerungen an Óbuda, sowie seiner Umgebung und zwar von der Römerzeit bis zum 20. Jahrhundert. Im Rahmen ständiger Ausstellungen können Wohnräume aus der Zeit des Jugendstils von innen, eine spielzeughistorische Sammlung, sowie schmiedeeiserne Verzierungen der alten Häuser von Óbuda besichtigt werden.

 

Museum der bildenden Künste (XIV. Hősök tere) Im wunderschönen, in neoklassizistischem Stil erbauten Gebäude am Heldenplatz können die Besucher ausländische Kunstwerke und zwar von der Antike bis zum heutigen Tage besichtigen. Den Grundstein für die Sammlung bildete eine Schenkung des Erlauer Erzbischofs Pyrker, sowie eine umfangreiche Gemäldesammlung der Familie Esterházys. Letztere hatte der Staat in den 1870er Jahren aufgekauft. Neben ägyptischem, römischem, sowie griechischem Ausstellungsmaterial ist auch das italienische sehr reichhaltig und vermittelt dem Besucher ein umfassendes Bild über die Kunstschulen der Malerei zwischen dem 12.. und 18. Jahrhundert. Zudem verfügt die spanische Sammlung über 7 El Greco Gemälde.

 

Statuenpark (XXII. Balatoni út (70-es út) – Ecke Szabadkai Weg. Die Besucher erhalten Kenntnis über die im Rahmen der sozialistischen Kulturpolitik entstandenen, monumentalen Statuen. Diese waren einst an öffentlichen Plätzen der Hauptstadt postiert und wurden nach der politischen Wende von dort entfernt und in das für diese Zweck erbaute Freilichtmuseum verbracht.

 

Vasarely Museum (III. Szentlélek tér 6) Der aus Ungarn stammende, jedoch in Paris schaffende Győző Vásárhelyi – Victor Vasarely - wurde als Gründer der Op-Art Bewegung weltbekannt. Die 400, dem Museum der bildenden Künste gespendeten Werke werden hier im Rahmen einer Ausstellung dem Besucher vor Augen geführt.

 

Jüdisches Museum (VII. Dohány u. 2) Das im Baustil mit der in Europa einmalig schönen Synagoge in der Dohány Str. in Einklang und Verbindung stehende Museum verfügt über eine einzigartige und wertvolle Judaika -Sammlung. Im Rahmen ständiger Ausstellungen werden Gegenstände für die Andacht, von Glaubensfesten und Gebrauchsgüter des Alltags präsentiert. Zudem hat man Gelegenheit, die Geschichte des ungarischen Holocaust zu verfolgen.

 

MEO Zeitgenössische Kunstsammlung (IV. József Attila u. 4-6) Es handelt sich um die Präsentationsörtlichkeit der heimischen, zeitgenössischen, bildenden Kunst. Im extravaganten Gebäudekomplex werden Ausstellungen mit herausragenden Werken heimischer und ausländischer Mitglieder der bildenden Künste organisiert.